Plakette „Insektentankstelle“ stark nachgefragt

Blühende Stauden, bunte Schmetterlinge und zwitschernde Vögel - klingt das nicht nach einem paradiesischen Garten? Und das alles mit nur wenig Aufwand oder Vorwissen. Mit der Plakette „Insektentankstelle“ möchte der NABU Köllertal dazu motivieren und beraten, solche kleinen Paradiese zu schaffen. Ob privater Vorgarten oder gewerblich genutztes Gebiet: Auch die kleinste Fläche kann einen großen Beitrag leisten, um winzige Bienchen oder dicke Brummer anzulocken. Alleinerziehend oder Arbeiterin im Staat – die Welt der Wildbienen ist vielfältig, ihr Fortbestand für die biologische Vielfalt und für unsere Ernährung unerlässlich. Neben der allseits gut bekannten Honigbiene gibt es im Saarland über 400 verschiedene Wildbienenarten. Deutschlandweit sind es insgesamt sogar über 580. Zu ihnen gehören auch die 37 Hummelarten. Diese Vielfalt summender Bestäuberinnen braucht insektenfreundliche, blühende Gärten und Wiesen.
Doch den Wildbienen geht es schlecht. Über die Hälfte der Wildbienenarten in Deutschland steht auf der Roten Liste. Fast ein Drittel ist vom Aussterben bedroht. Der NABU Köllertal zeichnet deshalb blühende Gärten mit der Plakette „Insektentankstelle“ aus, um so die Öffentlichkeit auf diese vorbildlich gestalteten Blühflächen hinzuweisen und zur Nachahmung anzuregen. Diese Auszeichnung findet im gesamten Köllertal große Resonanz, denn es wurden bereits mehr als 20 Plaketten verteilt. Weitere Interessenten können sich beim NABU Köllertal melden:

nabu-koellertalgmx.de, Tel: 06898-2001994